Südafrika Südafrika 2013

Weiterfahrt in die Drakensberge

Nach einem gemütlichen und sehr reichhaltigem Frühstück im Hotel lasse ich es mir nicht entgehen, meine Füße ins Meerwasser zu tauchen, bevor unser Truck seine Weiterreise aufnimmt. Heute steht uns eine lange Fahrt bevor. Erst am Abend werden wir die Drakensberge erreichen.

Das lässt mir Zeit, die letzten Tage zu verarbeiten. Zu begreifen, wie es ist, fast 24h am Stück mit wildfremden Menschen Zeit zu verbringen, immer unterwegs zu sein und auch zu erkennen, welche wunderbaren Momente ich erleben durfte Nicht immer ist alles so, wie ich es mir wünsche. Und dennoch: Ich bin so unglaublich glücklich, dass ich diese Reise machen darf. Und ich bin mir sicher, dass dieser Trip für immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben wird.

Unsere Mittagspause verbringen wir in der Nähe eines Wasserfalls, dessen Name ich leider vergessen habe. Dort gibt es auch einige Souvenir-Stände, an denen ich mir ein kleines Bild gekauft. Alles andere ist mir für meine Weiterreise (leider) zu groß oder zu schwer.

Als wir unsere Unterkunft erreichen, geht die Sonne gerade unter und taucht das Land in sanfte Violetttöne. Daher bleibt nur wenig Zeit, um das Gelände zu erkunden. Nach dem Abendessen (Reis mit würziger Soße mit Rindfleisch sowie Maiskolben) erhalten wir bei einem Alkoholgemisch aus Pfefferminzlikör und Amarulo einige Infos zur Geschichte Südafrikas. Anschließend lassen wir den Abend im geheizten Innenpool ausklingen. Das warme Wasser wärmt uns, entspannt die Muskeln und sorgt für einen schnellen, tiefen Schlaf.

Infos zur Tour

Die „South African Explorer“-Tour ist sicher eine der beliebtesten Reisetouren bei Nomad. In knapp drei Wochen kann man einen ersten Eindruck von Südafrika gewinnen. Die Tour führt von Johannesburg zum Kruger National Park und von dort aus weiter nach Swaziland. Danach geht es an der Küste bis Durban entlang. In den Drakensbergen und Lesotho ist dann Wandern angesagt. Anschließend geht es vorbei am Addo Elephant National Park erneut Richtung Meer. Schließlich folgt man der Garden Route bis Kapstadt, wo man seinen Aufenthalt unbedingt noch individuell verlängern sollte.

Die Tour kann man in beide Richtungen buchen. Zudem hat man die Wahl zwischen der Unterbringung in festen Unterkünften oder der Unterbringung in Zelten. Als ich die Tour gemacht habe, war die Gruppe diesbezüglich gemischt, was aber überhaupt gar kein Problem war. Denn spätestens, wenn der Hunger ruft, müssen eh alle zum Truck und sammeln sich dort, um über Gott und die Welt zu plaudern. Das Essen war übrigens immer sehr lecker, wenn auch einfach. Mittags gab es häufig nur einen kleinen Snack, aber abends wurde in der Regel herzhaft und deftig gekocht.

Alles in allem habe ich auf dieser Tour durchweg positive Erfahrungen gemacht und empfehle sie daher gern weiter.

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