Südafrika Südafrika 2013

Von Klicklauten, Felsmalereien und einem unendlich langen Weg

Nachdem sich gestern Geist und Körper erholen konnten, geht zum Wandern in den Royal Natal Nationalpark in den Drakensbergen.

Zunächst werden wir in die Geschichte der San (Buschmänner) eingeführt und erfahren so einiges über deren Malereien. Welche Tiere und Aktionen sind dargestellt? Wie alt sind die Bilder? Wir bestaunen über 1000 Jahre alte Felszeichnungen von  Leoparden, Jägern und Büffeln. Auch dürfen wir uns über die interessante Klicksprache erfreuen.

Dann darf individuell gewandert werden. Wunschziel aller sind die Tugela Falls, die zweithöchsten Wasserfälle der Welt. Aber wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht daran, dass ich dort ankommen werde, denn der Tugela Gorge Walk ist 14 km lang und dauert laut unserem Guide Collin fast sechs Stunden. Zudem hat Collin gesagt, dass jetzt im Winter eh alles trocken ist. Als Beweis dient das Flussbett des Tugelas, welches kaum (oder eigentlich gar kein) Wasser führt. Dennoch bin ich tapfer und starte mit den anderen. Nach anderthalb Stunden reicht es mir aber; zumal sich auch die Landschaft nicht merklich verändert. Nach einer Pause kehre in daher um. Damit bin ich nicht die einzige! Vier weitere Mitreisende wandern ebenfalls nur knapp zwei Stunden bis sie umkehren. Und die, die bis zum Wasserfall gekommen sind? Ja, die können bestätigen, dass vor Ort nicht viel mit Wasserfall war. Also, eine gute Entscheidung 🙂
Abends hat uns unser Guide Callyn ein typisch afrikanisches Braai – als Belohnung für die Strapazen – zubereitet. Den genauen Namen habe ich leider vergessen. Es war irgendwas mit P… Naja, auf jeden Fall war dort sehr weiches Fleisch drin (es schmeckte schaumig; also von der Konsistenz her; nicht so mein Geschmack), Kartoffeln, Mohrrüben, Paprika und Brokkoli usw. Dazu gab es dann Reis. Aus meiner Sicht war der Reis allerdings vollkommen überflüssig, weil das Braai soooo dickflüssig war. Für mich heute also eher kein kulinarisches Highlight 🙁

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